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Entwicklungshelfer Ärzte ohne Grenzen

CORONA

 

Wichtig: Wenn Sie Beschwerden wie z.B. Husten, Schnupfen, Fieber haben, ist es (trotz Ausbreitung des Coronavirus [SARS-CoV-2] in Deutschland) weiterhin sehr wahrscheinlich, dass Sie "nur" einen grippalen Infekt oder eine andere Erkältungskrankheit haben. Aber leider lässt sich dies von außen nicht sicher unterscheiden. Einzig eine Testung gibt Klarheit.

 

Es stehen grundsätzlich zwei Testverfahren zur Verfügung:

PCR-Test und Antigen-Test.

 

Der PCR-Test ist extrem genau und sicher, jedoch teurer, aufwändiger und langsamer - das Ergebnis liegt erst am nächsten Tag vor. Bei offensichtlicher Symptomatik ist er obligat, das Gesundheitsamt kann ihn bei Kontaktpersonen oder zur Kontrolle vor Quarantäneende anordnen.

 

Der Antigen-Test (Schnelltest) ist günstig und einfach in der Handhabung, auch als Laientest selbst durchführbar. Allerdings ist er im Vergleich unzuverlässiger, ein positives Testergebnis muss daher durch einen PCR-Test bestätigt werden. Trotz aller Kritik ist er ein nützlicher Baustein in der Pandemiebekämpfung.

 

Was ist, wenn ein positiver Schnelltest vorliegt?

Eine Infektion mit Corona liegt damit noch nicht gesichert vor, allerdings ist die betroffene Person nun als "Verdachtsfall" einzustufen:

1) begeben Sie sich möglichst direkt in "freiwillige Quarantäne", vermeiden Sie weitere Kontakte

2) kontaktieren Sie Ihre Arztpraxis, um einen Termin für einen PCR-Test zu vereinbaren. Gehen Sie bitte nicht unangemeldet dorthin!

3) die Meldung beim zuständigen Gesundheitsamt kann durch die Arztpraxis erfolgen, es ist zu empfehlen jedoch schon selbstständig wichtige Kontaktpersonen zu informieren (Arbeitsstelle, Schule, Kita, etc.). 

 

 

Kostenloser Bürgertest

 

Auf Grund der neuen Vorgaben und der nicht kostendeckenden Vergütung führen wir den sog. Bürgertest nicht mehr in der Praxis durch. Diese können Sie weiterhin in den bekannten Teststellen erhalten.

 

 

Coronavirus

 

Ursprungsversion März 20: Jana Kötter www.hausarzt.digital, Überarbeitung: Michael M. Kochen
Kontakt: DEGAM-Bundesgeschäftsstelle, Tel.: 030-209669800, E-Mail: geschaeftsstelle@degam.de

 

weitere kleinere Überarbeitung: J. Schwarzkopf 

 

 

Was ist das Coronavirus?

Seit Dezember 2019 sind in China, inzwischen auch in anderen Ländern, vermehrt Fälle von Atemwegserkrankungen durch SARS-CoV-2 aufgetreten (Erkrankungsname: Covid-19).
2 - 14 Tage (im Mittel 5-6 Tage) nach einer Ansteckung können Beschwerden auftreten, die stark
an eine Grippe oder eine Bronchitis erinnern, z.B.

- Fieber;

- Husten;

- Atemnot.

 

Was tun bei Erkrankung oder möglicher Ansteckung mit dem Coronavirus?
Eine Erkrankung sollte abgeklärt werden, wenn Sie Atemwegs- oder Allgemeinbeschwerden (z.B. Fieber, starke Abgeschlagenheit) haben. Die Kriterie Aufenthalt in einem Risikogebiet und Kontakt zu einem bestätigten Covid-19-Fal sind nicht mehr ausschlaggebend.


Bitte nutzen Sie die folgenden Kontaktmöglichkeite:

 

Gehen Sie bitte nicht direkt in Ihre Hausarztpraxis, sondern kontaktieren sie diese zunächst, um das weitere Vorgehen abzustimmen
- Gesundheitsamt (Gesundheitsamt-Suche nach PLZ: https://tools.rki.de/plztool/);
- Ärztlicher Bereitschaftsdienst, Tel. 116 117

 

Wie kann ich mich und andere schützen?
Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen helfen sowohl vor der Ansteckung mit Erkältungs- und Grippeviren als auch vor dem SARS-CoV-2-Virus:
§ Halten Sie Abstand – nicht nur von erkennbar erkrankten Personen, sondern auch z.B. beim Anstehen im Supermarkt (Schutz von besonders gefährdeten älteren bzw. kranken Menschen)
§ Häufiges Händewaschen mit Wasser und Seife oder Händereinigung mit einem alkoholischen Gel in kleinen Fläschchen
§ “Korrektes” Husten/Niesen mit einem Taschentuch vor Mund und Nase (danach entsorgen) oder Husten/Niesen in den oberen Teil des Ärmels – nicht in die Hände!
§ Sollten in Ihrer Region vermehrt Fälle auftreten, sehen Sie sich bitte diese Ratschläge des Robert-Koch-Instituts an https://t1p.de/kontaktreduzierung

 

Reisen
Von Reisen in andere Länder ist grundsätzlich abzuraten. Lesen Sie die Empfehlungen des Auswärtigen Amtes unter

https://www.auswaertiges-amt.de/de

Das Bundesgesundheitsministerium hat ein Bürgertelefon unter der 

Tel. 030-346 465 100

eingerichtet (erreichbar Montag - Donnerstag [8 - 18 Uhr] und Freitag [8 - 12 Uhr]).

 

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